Die Ausschreibung für den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 hat begonnen. Die bayerische Volksvertretung würdigt mit der Auszeichnung wieder herausragendes ehrenamtliches Engagement im Freistaat. Das Leitthema lautet diesmal „Gemeinsam weniger einsam – Wegbereiter für ein Miteinander: Ehrenamtliches Engagement für Wege aus der Einsamkeit“. Dies teilte die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner mit.
Die Ausschreibung richtet sich an bayerische Vereine, Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen, die mit ihren ehrenamtlich durchgeführten Projekten in besonderer Weise gegen Einsamkeit wirken. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2026.
Denn Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und aller Lebenslagen – sie bleibt oft unsichtbar, hat aber oft weitreichende Folgen. Daher widmet sich der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 diesem Thema und richtet sich besonders an Projekte, die sich außerhalb der klassischen Vereinsstrukturen an vereinsamte Menschen – ob Senioren und Seniorinnen, Kinder und Jugendliche oder Menschen in besonderen Lebenslagen – richten, neue Formen der Begegnung schaffen und so einsamen Menschen nachhaltig konkret helfen, aus der Isolation herauszukommen. Gesucht werden beispielhafte Initiativen, die mit Kreativität und ehrenamtlichem Engagement zeigen, wie Nähe, Austausch und Teilhabe für die Menschen möglich wird, die sich alleine und nicht gesehen fühlen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einem Beirat unter dem Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner ausgewählt. Der Bürgerpreis des Bayerischen Landtags 2026 ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Eine Teilausschüttung des Preisgeldes bleibt vorbehalten. Zudem kann das jeweilige Preisgeld auch in Teilsummen auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt werden. Das Preisgeld ist zweckgebunden und für die Förderung des prämierten Projekts oder dessen Fortentwicklung einzusetzen.
Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2026 im Bayerischen Landtag statt.
Alle Informationen rund um die Bewerbung finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de oder Sie wenden sich an Frau Petra Thielen, Bayerischer Landtag | Landtagsamt, Maximilianeum, 81627 München, Telefon 089 4126-2685 oder buergerpreis-bayern@bayern.landtag.de.
Reine Online-Krankschreibungen ohne persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt, etwa durch Anbieter im Ausland, darf es künftig nicht mehr geben! Auch müssen Erstkrankschreibungen bisher unbekannter Patienten über Video, Telefon, Chat oder App ausgeschlossen werden. Stattdessen können Hausärzte hier ihre Rolle als Lotsen in der medizinischen Versorgung ausspielen. Wenn ein Behandlungs- und Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient besteht, begegnen auch telefonische Krankschreibungen keinen Bedenken. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen dienen dem Schutz der Patienten, dem Infektionsschutz sowie der verantwortungsvollen Steuerung von Arbeitsfähigkeit und Genesung. Mit ca. 1 % aller Fälle ist die telefonische Krankschreibung bisher kein Treiber steigender Krankheitszahlen. Sie kann aber Praxen und Patienten entlasten, wenn sie in der Verantwortung der Hausärzte bleibt, die ihre Patienten seriös medizinisch einschätzen können. Wer Missbrauch verhindern und Bürokratie abbauen will, muss Vertrauensstrukturen stärken!
Zu einem Informationsbesuch in den Bayerischen Landtag konnte kürzlich die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner eine Besuchergruppe aus dem Augsburger Land empfangen. Die Besucher hatten unter anderem die Gelegenheit, im Bayerischen Landtag mit Carolina Trautner über aktuelle politische Fragen sowie ihre Arbeit zu diskutieren. Dabei ging es unter anderem um die medizinische Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum und den Bürokratieabbau: „Eine verlässliche, flächendeckende medizinische Versorgung muss nachhaltig sichergestellt sein“, betonte Trautner bei der Diskussion.
Zuvor konnte die Gruppe, die hauptsächlich aus Mitgliedern des Katholischen Deutschen Frauenbundes Bobingen und Horgau, des Diedorfer Zentrums für Begegnung und des VDK Schwabmünchen bestand, einer Plenardebatte beiwohnen und so den Parlamentsbetrieb hautnah miterleben. Carolina Trautner freute sich sehr über den Besuch aus dem Stimmkreis.
Ein eigenes Bild vom großen ehrenamtlichen Engagement rund um das Hospitalstift Dinkelscherben machte sich kürzlich die Landtagsabgeordnete und frühere Bayerische Sozialministerin Carolina Trautner bei einem Besuch vor Ort.
Empfangen wurde sie vom Vorsitzenden des Hospitalstifts, Ulrich Fahrner, der gemeinsam mit Andrea Barth, Assistenz der Einrichtungsleitung, durch die Räumlichkeiten führte. Dabei wurden sowohl die bereits erfolgreich abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an zwei Gebäudeteilen als auch die derzeit laufenden Umbaumaßnahmen vorgestellt und erläutert.
Im anschließenden Austausch, an dem auch Marktgemeinderat Markus Unverdorben teilnahm, informierte Fahrner über die weiteren Planungen und Zukunftsvorhaben des Hospitalstifts. Diese betreffen nicht nur den Standort Dinkelscherben, sondern auch den Blick nach Zusmarshausen. Dort gibt es Überlegungen, das ehemalige Krankenhaus künftig weiterzuentwickeln und einer neuen Nutzung zuzuführen.
„Unser Ziel ist es, die stationäre Pflege langfristig zu sichern und gleichzeitig moderne, bedarfsgerechte Rahmenbedingungen für Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Mitarbeitenden zu schaffen“, betonte Ulrich Fahrner. „Dass dies in einem so großen Umfang durch ehrenamtliches Engagement und die breite Unterstützung aus der Bevölkerung möglich ist, erfüllt uns mit großem Respekt und Dankbarkeit.“
Carolina Trautner, die sich regelmäßig über die aktuelle Entwicklung informiert, zeigte sich tief beeindruckt von dem Einsatz vor Ort: „Es ist wunderbar zu sehen, wie ein ganzer Ort hinter seinem Seniorenheim steht. In hunderten Stunden ehrenamtlichen Einsatzes wurde hier unglaublich viel bewirkt – und mit nahezu einer Million Euro an Spenden eine starke Grundlage für die Zukunft geschaffen.
Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher leisten in unseren Krankenhäusern in einer vulnerablen Phase Großartiges für die Patientinnen und Patienten: in fremder Umgebung und in einer Situation, in der nicht klar ist, was ist bzw. wird. Patientenfürsprache sollte es daher unbedingt in jedem Krankenhaus geben! Leider ist dies aktuell nur in knapp der Hälfte der Krankenhäuser in Bayern der Fall. 2012 gab es sie gar nur in rund jedem siebten bayerischen Krankenhaus. Patientenfürsprecher sind bei allen Anliegen rund um den Klinikaufenthalt incl. vermuteter Behandlungsfehler gefragt. Sie sollen unabhängig und weisungsfrei gegenüber der Klinikleitung sein. Sie unterstützen die Patienten darin, medizinische Informationen besser zu verstehen, Entscheidungen bewusster zu treffen und Behandlungspläne einfacher nachzuvollziehen. Dies stärkt die Gesundheitskompetenz. Patienten können so eigenverantwortlich kompetente Entscheidungen treffen. Also: auf geht´s, Ihr Kliniken, in denen es noch keine Patientenfürsprache gibt!
Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern unterstützt neue Initiativen, Projekte und Ideen im Bereich Ehrenamt, sodass ab sofort Bewerbungen möglich sind. Die Projekte können eine Fördersumme von 1.000 bis zu 15.000 Euro erhalten.
Das Motto im Jahr 2026 lautet: „Ehrenamt in der Kommune – ein starkes Netz.“ Bis zum 18. März 2026 können Anträge von gemeinnützigen Organisationen, Vereinen, Ideenträgern und Initiativen bei der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern eingereicht werden.
Dazu ruft die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner ehrenamtlich Engagierte in ihrem Stimmkreis, die sich vom diesjährigen Motto angesprochen fühlen, auf, sich zu bewerben: „Das Ehrenamt hat einen hohen Stellenwert. Es würde mich daher sehr freuen, wenn sich in unserer Region Projekte, Initiativen, Organisationen und Vereine aus dem Landkreis Augsburg, die mit zukunftsweisenden Konzepten und Ideen durch ehrenamtlichen Einsatz das Gemeinwohl nachhaltig stärken und unterstützen, bewerben.“
Alle Informationen zur Projektausschreibung und den Förderbedingungen finden Sie unter: www.ehrenamtsstiftung.bayern.de/foerderung/projektausschreibung/index
Die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern wurde am 1. Februar 2018 vom Freistaat Bayern gegründet, um Freiwilligen vor Ort das Bürgerschaftliche Engagement zu erleichtern.
Die Landtagsabgeordnete und frühere Sozialministerin Carolina Trautner lädt herzlich ein zu einer Bürgersprechstunde am
Montag, 2. März 2026 von 15:00 – 17:00 Uhr.
Unter der Telefonnummer 08232/5030220 oder
via E-Mail (carolina.trautner@csu-mdl.de) haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, einen Termin zu vereinbaren, um dann direkt mit der Landtagsabgeordneten Carolina Trautner ins Gespräch zu kommen und persönliche Anliegen und Anregungen direkt an sie heranzutragen.
Die Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026 ist gestartet. Der Bayerische Landtag, das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration und der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung loben auch 2026 wieder gemeinsam den Bayerischen Integrationspreis aus. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Sprache schafft Heimat – Integration leben“ Dies teilte die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner nun mit.
Bis zum 5. Februar 2026 können sich Vereine, Institutionen oder Initiativen und Einzelpersonen beteiligen, die sich in nicht kommerzieller Weise für das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache bei zugewanderten Menschen in Bayern stark machen. Die Auszeichnung wird voraussichtlich am 04. Mai 2026 im Bayerischen Landtag verliehen.
Sprache ist weit mehr als nur Worte – sie verbindet Menschen. Eine gemeinsame Sprache öffnet Türen, schafft Vertrauen und ermöglicht echte Begegnung. Sie bildet das Fundament für Verständigung und gesellschaftliche Teilhabe – im Alltag, im Beruf und in der Schule. Nur wer die Sprache seines Gegenübers spricht, kann Gedanken teilen, Gefühle ausdrücken und Missverständnisse überwinden. Auf diese Weise wächst gegenseitiges Verständnis und Vertrauen. Eine gemeinsame Sprache hilft uns auch, Unterschiede zu erkennen, Vorurteile abzubauen und offen aufeinander zuzugehen. Sie ist ein Schlüssel für ein respektvolles Miteinander. Und letztlich ist eine gemeinsame Sprache Voraussetzung dafür, um wirklich anzukommen, sich zuhause zu fühlen und Heimat zu finden. Die deutsche Sprache zu erlernen und aktiv zu gebrauchen, ist daher von entscheidender Bedeutung für die Integration von zugewanderten Menschen bei uns.
Deshalb richtet sich die Ausschreibung heuer vor allem an Ehrenamtliche, zivilgesellschaftlich engagierte Vereine, Institutionen oder Initiativen, die in innovativer und nicht kommerzieller Weise das Erlernen und den Gebrauch der deutschen Sprache zugewanderter und geflüchteter Menschen fördern und hierdurch das Ankommen in unserem gesellschaftlichen Alltag erleichtern.
Der Bayerische Integrationspreis 2026 ist mit insgesamt 9.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in der Regel in Teilsummen auf mehrere Preisträger aufgeteilt. Es ist zweckgebunden für Projekte und Initiativen im Bereich der Integration von Migrantinnen und Migranten einzusetzen. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine unabhängige Jury, die sich aus Mitgliedern des Bayerischen Integrationsrates zusammensetzt.
Die Bewerbungsformulare und weitere Informationen finden Sie unter:
https://integrationsbeauftragter.bayern.de/integrationspreis-2026/
Bei Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle des Integrationsbeauftragten zur Verfügung unter Tel. 089/2192-4307 oder E-Mail integrationspreis@stmi.bayern.de
Die Region Augsburg erhält im kommenden Jahr Schlüsselzuweisungen in Höhe von 123,1 Millionen Euro. Der Landkreis Augsburg wird mit 58,6 Millionen Euro unterstützt, die Gemeinden erhalten 64,5 Millionen Euro. „Auch in Zeiten steigender Kosten gilt: Unsere Kommunen können sich auf den Freistaat Bayern verlassen!“ sagt die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner.
Die bayerischen Kommunen liegen bei der Investitionsquote im Ländervergleich schon seit vielen Jahren auf Platz 1. „Doch auch die Kommunen sind von den Kostenexplosionen in diesem Jahr betroffen. Deswegen werden für 2026 die Schlüsselzuweisungen weiter erhöht – damit unsere Kommunen weiter ihre Aufgaben erfüllen und weiter in die Zukunft investieren können“ führt Trautner weiter aus.
Landesweit stehen im Jahr 2026 für die Schlüsselzuweisungen rund fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 131 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die Mittel sind der größte Einzelposten von insgesamt 12,83 Milliarden im kommunalen Finanzausgleich. Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat die aktuellen Schlüsselzuweisungen an die bayerischen Kommunen heute bekanntgegeben.
Die Schlüsselzuweisungen können frei verwendet werden. Deswegen sind sie für viele Kommunen – neben den eigenen Steuereinnahmen - eine wichtige Einnahmequelle. „Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, betont Trautner.
Besonders erfreulich ist, dass die bayerischen Kommunen darüber hinaus mit zusätzlichen Mitteln von rund 3,9 Milliarden Euro in 2026 aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur zur Finanzierung kommunaler Investitionen in die Infrastruktur unterstützt werden. Davon werden den Kommunen zwei Milliarden Euro als kommunales Investitionsbudget zur Verfügung gestellt.
Dabei entfallen auf die Region rund 45,1 Millionen Euro für förderfähige Projekte. Die Mittel können bei Umsetzung konkreter Investitionsprojekte abgerufen werden.
Ein besonderer Dank gilt den Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz, Dr. Florian Dorn und Stephan Stracke. die sich in Berlin mit Nachdruck für die Interessen der Kommunen eingesetzt und so diese starke Unterstützung ermöglicht haben. „Mit den jetzt bereitgestellten Mitteln aus dem Sondervermögen setzen wir ein klares Signal: Der Bund steht verlässlich an der Seite unserer Städte, Gemeinden und Landkreise. Diese zusätzlichen Investitionsgelder helfen dabei, wichtige Projekte vor Ort – von Schulen und Kitas über Straßen und Brücken bis hin zur digitalen Infrastruktur – zügig umzusetzen und unsere Kommunen zukunftsfest aufzustellen“, stellen die Abgeordneten heraus.

