Die Veranstaltung zum Bayerischen Präventionstag der Gesundheitspolitikerin Carolina Trautner, MdL, hat im Pfarrsaal Maria Hilf in Stadtbergen ein eindrucksvolles Zeichen gesetzt: Der Saal war gut gefüllt, die Stimmung lebendig – und das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an ihrer eigenen Gesundheit größer denn je. Zwei Fachvorträge, ein praktischer Mitmach-Teil, Gesundheitsmessungen und ein frisches Buffet der Frauen Union machten den Nachmittag zu einem Erlebnis, das weit über bloße Information hinausging.
Den Auftakt machte Marion Heimbach, Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung beim Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes – und selbst auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Nebenerwerb tätig. Unter dem Titel „Kleine Schritte mit großer Wirkung" machte sie deutlich, was Wissenschaft und Alltagserfahrung längst belegen: Wer gut isst, tut sich etwas Gutes – jeden Tag, in jedem Lebensalter.
Heimbach räumte dabei mit gängigen Ernährungsmythen auf. Kohlenhydrate machen nicht automatisch dick – auf Qualität und Menge kommt es an. Teure Lebensmittel sind nicht automatisch gesünder – Haferflocken, Linsen und Kohl seien günstig, nahrhaft und regional. Ihr Plädoyer war klar: Eine ausgewogene Ernährung senkt nachweislich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Osteoporose – und das ganz ohne Verzicht.
Bewegung ist Medizin – zum Selbst-Ausprobieren
Im zweiten Vortrag zog Eva Reichart, 2. Vorständin von Physio Deutschland und ausgewiesene Expertin für Bewegung und Körpergesundheit, die Aufmerksamkeit auf sich. Sie unterstrich, was in der Gesundheitsforschung als gesichert gilt: Bewegung ist eine der wirksamsten Präventionsmaßnahmen überhaupt – zugänglich, kostengünstig und sofort wirksam.
Was den Vortrag von Reichart besonders lebendig machte: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren keine passiven Zuhörerinnen und Zuhörer, sondern aktive Teilnehmer. In einem praktischen Teil der Bewegungstherapie stand der Saal buchstäblich auf – und erlebte am eigenen Körper, wie viel sich mit einfachen Übungen bewegen lässt. Die Begeisterung war spürbar.
Ergänzt wurde das Programm durch ein niedrigschwelliges Angebot, das regen Zuspruch fand: Blutzucker- und Blutdruckmessungen gaben den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sich ein unmittelbares Bild von ihrer eigenen Gesundheit zu machen. Viele nutzten die Gelegenheit – denn manchmal ist ein kleiner Wert auf einem Gerät der erste wichtige Hinweis und der Beginn von etwas Gutem.
Abgerundet wurde der Nachmittag durch ein gesundes Buffet der Frauen Union Stadtbergen, die die gesamte Veranstaltung mit großem Engagement organisiert hatte. Das Buffet – frisch, regional und durchdacht zusammengestellt – kam bei den Gästen ausgezeichnet an und bewies: Gesund essen kann auch einfach lecker schmecken.
Carolina Trautner, Mitglied im Gesundheitsausschuss des Landtags und Vorsitzende des Landesgesundheitsrats zeigte sich nach der Veranstaltung begeistert von der Resonanz und zog ein klares Fazit:
„Der heutige Tag hat mir einmal mehr gezeigt: Die Menschen wollen sich um ihre Gesundheit kümmern – sie brauchen dafür nur die richtigen Impulse und das richtige Umfeld. Genau das wollten wir bieten. Prävention ist keine Frage des Alters und keine Frage des Geldbeutels. Es sind die kleinen Gewohnheiten, die wir jeden Tag leben, die unsere Gesundheit langfristig prägen. Hier in Stadtbergen haben wir dafür ein starkes Zeichen gesetzt."
Die Marktgemeinde Zusmarshausen kann sich über eine Förderung von 4,66 Millionen Euro für den Neubau eines Horts mit 150 neuen, bestens ausgestatteten Betreuungsplätzen für Kinder im Grundschulalter freuen, wie die zuständige Sozialministerin Ulrike Scharf der Stimmkreisabgeordneten Carolina Trautner mitgeteilt hat.
„Nicht zuletzt die große Fördersumme unterstreicht eindrucksvoll die Unterstützung des Freistaats für unsere Kommunen. Wir halten Wort und leisten einen wichtigen Beitrag, um eine bedarfsgerechte und sehr gut ausgestattete Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder anbieten zu können“, so Carolina Trautner.
Insgesamt stehen rund 461 Millionen Euro im Landesförderprogramm Ganztagsausbau zur Verfügung, um dem Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung, der zum Schuljahr 2026/27 schrittweise in Kraft getreten ist, gerecht zu werden. Beispielsweise wird nun auch der Erwerb von Grundstücken unterstützt und es gelten verbesserte Förderkonditionen.
Die frühere Sozialministerin und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner hat Dinkelscherben besucht und sich dabei mit dem neuen Bürgermeister Dr. Ulrich Fahrner über aktuelle Projekte und die Entwicklung der Marktgemeinde ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand ein Thema, das Trautner seit Jahren besonders am Herzen liegt: der Hochwasserschutz für Dinkelscherben – konkret das Regenrückhaltebecken Siefenwang.
Für viele Bürgerinnen und Bürger in Dinkelscherben ist Hochwasser keine abstrakte Gefahr, sondern gelebte Erfahrung. Trautner hat sich deshalb über Jahre hinweg aktiv und beharrlich dafür eingesetzt, dass das Regenrückhaltebecken Siefenwang Realität wird – als konkreter Schutz für Wohngebiete, Straßen und Existenzen vor Ort.
Beim Besuch bekräftigte sie noch einmal ihre Unterstützung für das Vorhaben und machte deutlich, dass sie das Projekt auch weiterhin auf allen Ebenen begleiten wird. „Hochwasserschutz ist keine Kür, das ist eine Pflicht gegenüber den Menschen, die hier leben. Das Regenrückhaltebecken Siefenwang ist ein zentrales Projekt für die Sicherheit Dinkelscherbens", so Carolina Trautner.
Bürgermeister Dr. Ulrich Fahrner zeigte sich dankbar für die langjährige Unterstützung der Abgeordneten: „Wir wissen, dass wir uns auf Carolina Trautner verlassen können. Ihr Engagement für das Regenrückhaltebecken Siefenwang ist für uns als Gemeinde von unschätzbarem Wert. Solche Projekte brauchen einen langen Atem – und jemanden, der in München nicht lockerlässt“, betonte Bürgermeister Dr. Ulrich Fahrner.
Neben dem Hochwasserschutz besichtigten Trautner und Dr. Fahrner den sanierten historischen Stadel der Gemeinde, der nun auch mit einer neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach ausgestattet ist. Auch hier hatte sich Trautner im Vorfeld für eine Unterstützung des Projekts starkgemacht. Das Ergebnis zeigt, wie Denkmalpflege und Energiewende in einer Gemeinde Hand in Hand gehen können.
Abgerundet wurde der Besuch mit einem Blick auf das neue Baugebiet in Dinkelscherben. Die Entwicklung neuer Wohnflächen ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Dinkelscherben attraktiv bleibt und wächst – als lebens- und liebenswerte Heimat für Familien und alle Generationen.
„Dinkelscherben packt die richtigen Themen an: Der Hochwasserschutz wird ernsthaft angegangen, historische Gebäude werden sinnvoll saniert und nachhaltig genutzt, und gleichzeitig schafft die Marktgemeinde ein neues Gewerbegebiet und neuen Wohnraum für Familien. Das ist keine Selbstverständlichkeit – das ist das Ergebnis von engagierter Kommunalpolitik und einem Bürgermeister, der wirklich anpackt. Ich freue mich, dass Kommune und Freistaat gut zusammenarbeiten" fasste Trautner ihren Gemeindebesuch zusammen.
Vorsorge schützt – und sie entlastet. Wer früh auf Ernährung, Bewegung und die eigene Gesundheit achtet, lebt nicht nur besser, sondern vermeidet oft schwerwiegende Erkrankungen. Dieses Bewusstsein zu stärken ist ein zentrales gesundheitspolitisches Anliegen.
Deshalb lade ich Sie herzlich ein zum:
Bayerischen Präventionstag
Datum: Montag, 12. Oktober 2026
Beginn: 15:00 Uhr
Ort: Pfarrsaal Maria Hilf, Bismarckstr. 63, 86391 Stadtbergen
Programm
15:00 Uhr – Fachvorträge:
- Eva Reichart, 2. Vorständin Physio Deutschland –
Bewegung als Prävention – was unser Körper braucht
- Marion Heimbach, Referentin für Hauswirtschaft und Ernährung, Bildungswerk des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) –
Ernährung im Alltag – einfach, gesund, wirksam
16:00 – 17:00 Uhr – Praxisangebot: Fachkundige Messung von Blutzucker und Blutdruck – kostenlos und ohne Voranmeldung.
Die Veranstaltung wird mitgestaltet von der Frauen Union Stadtbergen.
Die Stadt Bobingen kann sich über eine Förderung von 150.000 Euro für den Neubau der Kita in der Bobinger Siedlung mit 25 neuen Betreuungsplätzen für Kinder im Grundschulalter freuen, wie die zuständige Sozialministerin Ulrike Scharf der Stimmkreisabgeordneten Carolina Trautner mitgeteilt hat. Damit sollen bestens ausgestattete Betreuungsplätze für Grundschulkinder entstehen.
„Die Förderung unterstreicht die Unterstützung des Freistaats für unsere Kommunen, um eine bedarfsgerechte und gut ausgestattete Nachmittagsbetreuung für Grundschulkinder anbieten zu können“, so Carolina Trautner.
Insgesamt stehen rund 461 Millionen Euro im Landesförderprogramm Ganztagsausbau zur Verfügung, um dem Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung, der zum Schuljahr 2026/27 in Kraft tritt, gerecht zu werden.
Die bayerischen Sport- und Schützenvereine können sich auch im Jahr 2026 über die Unterstützung des Freistaats freuen: Der Wert einer Fördereinheit nach den Sportförderrichtlinien wurde für 2026 auf 36 Cent festgelegt. Grundlage dafür ist ein erneuter Höchststand bei den Fördereinheiten – bayernweit wurden rund 2 Millionen zusätzliche Fördereinheiten gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, getragen von steigenden Mitgliederzahlen und einer wachsenden Zahl an Übungsleiterlizenzen in den Vereinen.
Der Gesamtmittelansatz für die Vereinspauschale wurde nachträglich um mehr als 600.000 Euro erhöht und setzt damit das Rekordniveau fort.
Für den Landkreis Augsburg bedeutet das konkret: Sport- und Schützenvereine profitieren 2026 von einer Förderung nach der Vereinspauschale in Höhe von rund 606.000 Euro – ein Plus von rund 7.000 Euro gegenüber dem Vorjahr.
Die Zuwendungen an die Sport- und Schützenvereine werden entsprechend der Sportförderrichtlinie des Freistaats Bayern gewährt. Als Berechnungsgrundlage dafür dient die Mitgliederzahl. Zudem wird auch die Anzahl von Trainern und Übungsleiterlizenzen berücksichtigt.
„Die erneut steigende Zahl an Vereinsmitgliedern und Übungsleiterlizenzen zeigt: Unsere Sport- und Schützenvereine sind lebendig, stark und unverzichtbar. Dass der Freistaat mit der Vereinspauschale auf diesen Höchststand reagiert und den Gesamtansatz nochmals erhöht hat, ist ein wichtiges und richtiges Signal. Vereine leisten wertvolle Arbeit für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft – gerade für Kinder und Jugendliche sind sie ein Ort, der prägt und verbindet. Diese Unterstützung ist gut angelegtes Geld für Bayern", so die Landtagsabgeordnete und frühere Sozialministerin Carolina Trautner.
Der Bayerische Landtag hat die umfassende Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes beschlossen. Die gesetzliche Neuordnung tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Die finanzielle Stärkung der Kindertagesbetreuung hat jedoch bereits 2026 begonnen: Schon in diesem Jahr hat der Freistaat die staatliche Betriebskostenförderung um 280 Millionen Euro erhöht. Bis zum Endausbau 2029 steigt die Förderung gegenüber dem Ausgangsjahr 2025 um rund 25 Prozent beziehungsweise knapp 800 Millionen Euro jährlich. Bis 2030 fließen damit knapp drei Milliarden Euro zusätzlich in die Kindertagesbetreuung.
Die frühere Sozialministerin und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner erklärt dazu:
„Nach rund 20 Jahren war es notwendig, die Finanzierung der Kindertagesbetreuung grundlegend weiterzuentwickeln. Personal-, Sach- und Betriebskosten sind erheblich gestiegen, gleichzeitig ist das Fördersystem durch zahlreiche Einzelprogramme und gesonderte Antragsverfahren immer komplizierter geworden. Mit der Reform erhöhen wir den staatlichen Förderanteil deutlich, verstetigen bislang befristete Leistungen und bauen Bürokratie ab.“
Kern der Reform sind die deutliche Erhöhung des Qualitätsbonus und die Einführung einer gesetzlichen Teamkräftepauschale. Damit werden nichtpädagogische Kräfte in Verwaltung, Hauswirtschaft und Assistenz dauerhaft gefördert und das pädagogische Personal entlastet. Kleine Einrichtungen erhalten für die ersten 50 Plätze eine erhöhte Sockelpauschale. Auch Landkindergärten profitieren künftig vom Qualitätsbonus und von der Teamkräftepauschale.
Im parlamentarischen Verfahren haben wir die Reform zudem zusätzlich verbessert: Die Elternvertretung wird gestärkt, staatliche Leistungen werden für Eltern transparenter und die zentralen Förderinstrumente im Jahr 2030 evaluiert. Zudem ist nun ausdrücklich gesetzlich abgesichert, dass die rund 471 Millionen Euro aus dem bisherigen Elternbeitragszuschuss vollständig im Qualitätsbonus erhalten bleiben.
Trautner stellt klar: „Aus der Neuordnung ergeben sich keine automatischen Mehrkosten für Eltern um 100 Euro, wie mancherorts fälschlicherweise behauptet. Die Beiträge werden vor Ort auf Grundlage der gesamten Einnahmen und Kosten kalkuliert. Den erheblich gestiegenen Personal- und Betriebskosten stehen durch die Reform deutlich höhere staatliche Fördermittel gegenüber. Sie können notwendige Anpassungen zwar nicht überall vollständig vermeiden, aber spürbar abmildern. Ohne die zusätzlichen Mittel des Freistaats würden mögliche Beitragserhöhungen künftig deutlich höher ausfallen.
Wichtig für die Bewertung ist: Die finanzielle Stärkung hat nicht erst mit dem gesetzlichen Inkrafttreten 2027 begonnen. Bereits 2026 wurden 280 Millionen Euro zusätzlich in das System gegeben. Deshalb muss das Jahr 2027 mit dem Ausgangsjahr 2025 verglichen werden. Wer nur auf 2026 und 2027 blickt, lässt den ersten Reformschritt außer Betracht. Wir kürzen nicht, sondern investieren dauerhaft deutlich mehr.
Unterm Strich stärken wir mit der Reform Kinder, Familien, Beschäftigte, Träger und Kommunen gleichermaßen: mit mehr staatlicher Förderung, dauerhaft abgesicherten Leistungen und weniger Bürokratie.“
Das UPlusE-Screening auf peripartale Depression, die „U0“ als Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft - als Beratungsangebot für werdende Eltern - sowie das gynäkologische Vorsorge- und Beratungsangebot für Mädchen zwischen 12 und 17 – Mädchensprechstunde „M1“ – sollten künftig flächendeckend von allen gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sollte zusammen mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und den Krankenkassen die Überführung dieser Projekte in die Regelversorgung begleiten und für die notwendige Finanzierung sorgen. Das UPlusE-Screening - rund 10 bis 15% aller Mütter und 5 bis 10% aller Väter leiden nach der Geburt an einer peripartalen Depression - sowie die in Bayern entwickelte und seit 2024 für Versicherte von mehr als 40 gesetzlichen Betriebskrankenkassen eingeführte Mädchensprechstunde „M1“ sollten ebenso zur Regelversorgung werden wie die „U0“. Denn Prävention ist das Gebot der Stunde!
Im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH regelt die EU gerade die Einsatzmöglichkeiten von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS). Sie spielen zentrale Rollen bei implantierbaren Produkten, Diagnostiksystemen, komplexen medizinischen Geräten oder sterilen Systemen. Ohne PFAS-basierte Materialien wären viele minimalinvasive Eingriffe nicht mehr möglich, was längere Klinikaufenthalte, höhere Risiken und Kosten zur Folge hätte. Die EU sieht zwar, dass PFAS bei Medizinprodukten bisher nicht substituierbare Funktionen erfüllen. Die vorgesehenen Ausnahmen und Übergangsfristen reichen aber nicht aus. Änderungen an Materialien führen zu aufwändigen Re-Zertifizierungsverfahren. Das geplante PFAS-Beschränkungsverfahren birgt so hohe Risiken für Versorgungssicherheit, Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unserer Medizintechnikbranche. Daher braucht es 1. deutlich längere Übergangsfristen und 2. risikobasierte stoffgruppenbezogene statt anwendungsbezogener Ausnahmen, insb. für hochmolekulare Fluorpolymere.



