Ein eigenes Bild von dem großen ehrenamtlichen Engagement des Fördervereins Bündnis Hospital machte sich kürzlich Sozialministerin Carolina Trautner bei einem Besuch in Dinkelscherben.

Der Fördervereinsvorsitzende Josef Guggemos erläuterte dabei, wo die Schwerpunkte des ehrenamtlichen Engagements in den vergangenen Wochen und Monaten lagen. Neben dem Sammeln von Spendengeldern wurde viel Arbeit in den Garten, den Umbau des Bereichs C sowie in den Telefon- und Besucherdienst an beiden Standorten geleistet. Insgesamt seien so im ersten Halbjahr 2021 über 1.700 Stunden ehrenamtlich erbracht worden!

Sozialministerin Trautner zeigte sich von diesen Dimensionen beeindruckt: „Man sieht in Dinkelscherben, aber auch am Standort Zusmarshausen, was alles erreicht werden kann, wenn man in der Gemeinschaft und mit viel Herzblut zusammenhilft. Hier wurde Großartiges geschaffen, was mir allerhöchsten Respekt abnötigt.“

Wie die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, Kerstin Schreyer, mitteilt, werden bayernweit 486 Kommunen aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm 2021 „Lebendige Zentren- Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ mit rund 200 Mio. Euro unterstützt.

Mit Mitteln aus der Städtebauförderung unterstützen der Bund und der Freistaat Bayern die Kommunen bei der Erstellung von Konzepten und Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung, Stärkung und Revitalisierung ihrer Zentren und Quartiere. Förderschwerpunkte sind bauliche Anpassung der städtischen Infrastruktur, Wiedernutzung von Industrie-, Gewerbe-oder Militärbrachen, Erhaltung von Gebäuden mit baukultureller Bedeutung und Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds und des öffentlichen Raums.

„Königsbrunn und Schwabmünchen haben bereits in den vergangenen Jahren viel unternommen, um ihre Zentren attraktiv zu gestalten. Mit den Förderzusagen können die Wege fortgeschritten werden. Zudem freut mich, dass Bobingen aus dem Programm für sozialen Zusammenhalt und auch die Lechfeldgemeinden gefördert werden“, so Sozialministerin Trautner.

Die Förderungen im Einzelnen sind:

Stadt Bobingen: 30.000 Euro für Bobingen Siedlung

Stadt Bobingen: 30.000 Euro für Innenstadt mit Nord und Süd

Gemeinde Graben: 30.000 Euro: AG Lechfeldgemeinden

Gemeinde Klosterlechfeld: 30.000 Euro: AG Lechfeldgemeinden

Stadt Königsbrunn: 520.000 Euro: Stadtzentrum

Stadt Schwabmünchen: 1.014.000 Euro: Stadtkern

Gemeinde Untermeitingen: 120.000 Euro: AG Lechfeldgemeinden

Wie die Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Carolina Trautner mitteilte, hat die Bayerische Landesstiftung in ihrer letzten Sitzung beschlossen, die Sanierung der Wegkapelle in Schwabmühlhausen mit 1.000 Euro zu unterstützen.

Die Gesamtkosten des Projektes werden sich auf insgesamt rund 25.000 Euro belaufen.

Carolina Trautner freute sich über die positive Nachricht für das Baudenkmal. Die Bewilligung des Zuschusses führte sie auf die regionale Bedeutung der ortsbildprägenden Kapelle zurück.

Die Bildungsarbeit von Eukitea in Diedorf wird dieses Jahr mit 46.000 Euro aus dem Kulturfonds Bayern gefördert. „Gerade in der Corona-Krise ist der Kulturfonds eine starke Stütze der vielfältigen Kulturprojekte und der Erwachsenenbildung in Bayern. Dieses Jahr wird auch das Theater Eukitea mit dem Projekt „Viola und das magische Friedensalphabet“ durch den Freistaat bezuschusst“, sagt Sozialministerin und örtliche Landtagsabgeordnete Carolina Trautner.

Der Bildungsausschuss des Landtags hat über die Vorhaben beraten, bevor der Haushaltsausschuss die Fördergelder freigegeben hat. 2021 werden 21 neue Projekte und eine Fortsetzungsmaßnahme mit über 524.650 Euro unterstützt. Bayernweit stehen damit 454.250 Euro für Kulturveranstaltungen und Projekte mit Bildungsbezug, 12.600 Euro für den internationalen Ideenaustausch sowie 57.800 Euro für Erwachsenenbildung und kirchliche Bildungsarbeit zur Verfügung.

„Wir lassen unsere Vereine und Bildungswerke nicht im Stich. Auch 2021 werden alle beantragten Maßnahmen gefördert, um der Vielfalt der Bildungsarbeit in Bayern zusätzliche Impulse zu geben. Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen wäre die Umsetzung von vielen regionalen Kultur- und Bildungsprojekten nicht möglich“, so Carolina Trautner.

Nachdem das Landesprogramm zum Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2021 aufgestellt ist, stehen dieses Jahr gut 19 Millionen Euro Finanzhilfen von Bund und Freistaat Bayern für 25 bayerische Städte, Märkte und Gemeinden zur Verfügung. Dieses ergänzt die Städtebauförderung und unterstützt Städte, Märkte und Gemeinden bei ihrer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung.

Wie die Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Carolina Trautner mitteilte, wird dabei auch der Ausbau der Sporthalle in Untermeitingen mit rund 1,2 Millionen Euro unterstützt.

„Mit dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten wollen wir einen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, der sozialen Integration und der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger leisten“, so Sozialministerin Trautner.

„Im zweiten Jahr von Corona ist es uns besonders wichtig, die durch Einnahmeverluste schwer getroffenen bayerischen Kulturschaffenden weiterhin verlässlich zu unterstützen“, sagt Sozialministerin und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner. Daher sei es eine gute Botschaft an die Kultur in Bayern, dass der Beschluss über den Kulturfonds 2021 im Bereich Kunst für Fördermittel in Höhe von rund 6,8 Millionen Euro heute im Haushaltsausschuss mit großer Einigkeit gefasst worden ist.

„Um unsere vielfältige bayerische Kulturlandschaft über die Krise hinwegzuretten, ist neben dem bayerischen Kulturrettungsschirm auch der Kulturfonds ein wichtiger Beitrag. Die Veranstalter brauchen jetzt vor allem Planungssicherheit, denn viele von ihnen sind bereits in Vorleistung getreten“, so Trautner weiter. In diesem Jahr können fast alle beantragten Kulturprojekte in ganz Bayern gefördert werden, lediglich 1 von 105 Projekten wurde abgelehnt. In Schwaben werden Kulturprojekte mit rund 2,3 Mio. Euro gefördert.

Gemeinsam mit Staatsminister Bernd Sibler hatte der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst vorab intensiv und konstruktiv über den Kulturfonds 2021 beraten, dieses deutschlandweit einmalige Instrument der Kulturförderung. Sibler versicherte, dass der Vollzug weiterhin so flexibel wie haushaltsrechtlich möglich gestaltet werde. Gerade für die Theater- und Musikschaffenden, die ihre Einnahmen vor allem durch Präsenzveranstaltungen generierten, sei weiterhin ein flexibler Vollzug des Kulturfonds essentiell.

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