Die Bedürfnisse der jungen und der älteren Generation nahm die frühere Sozialministerin Carolina Trautner beim Gemeindebesuch in Langerringen in den Blick. Gemeinsam mit Bürgermeister Marcus Knoll stand vor der Einweihung des neuen Kinderhauses St. Leonhard der Besuch des neuen Schorerhofes auf dem Programm.
Dort wird eine Tagespflege, betreutes Wohnen und die dezentrale Seniorenberatung des Landkreises Augsburg angeboten. Im Austausch mit dem Einrichtungsleiter Michael Brzeski von der Johann-Müller-Altenheimstiftung und Daniela Jesussek von der Seniorenberatung wurde die Entwicklung des Schorerhofes dargestellt und die Bedürfnisse der Senioren vor Ort besprochen. Trautner und Knoll waren sich einig, dass das Angebot im Schorerhof eine Bereicherung für die Gemeinde sei. „Die dezentrale Seniorenberatung in Verbindung mit dem betreuten Wohnen sowie medizinischen Einrichtungen an einem Ort schaffen viele Synergieeffekte für alle Beteiligten. Ich finde es ein sehr schönes Zeichen, dass dies in der Mitte des Ortes stattfindet, denn genau hier gehören unsere Senioren auch hin, in die Mitte der Gesellschaft“, so Carolina Trautner.
Beim anschließenden Programmpunkt standen dann die Kleinsten im Mittelpunkt. Bei der Einweihung des neuen Kinderhauses St. Leonhard sprach Trautner davon, dass die Gemeinde Langerringen damit eben nicht nur eine kommunale Pflichtaufgabe erfüllt, sondern einen echten Wohlfühlort für die Kinder geschaffen hat. „Familien sind das Herz unserer Gesellschaft. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, braucht es solch passende Angebote mit angenehmer Atmosphäre wie St. Leonhard. Ein Ort, an dem sich die Kinder gerne aufhalten werden und bei dem die Eltern ihre Kleinsten in guten Händen wissen“, betonte Trautner in ihren Ausführungen bei der Einweihung. Sie beglückwünschte Bürgermeister Marcus Knoll und seinen Vorgänger Konrad Dobler dafür, für alle Generationen wertvolle Angebote vorangetrieben und geschaffen zu haben. So sei Langerringen ganz sicher ein Ort zum Wohlfühlen, wie auch auf der gemeindeeigenen Homepage zu lesen ist.
Die Stadt Stadtbergen, die Marktgemeinden Dinkelscherben, Fischach und Zusmarshausen sowie die Gemeinde Wehringen erhalten durch das Städtebauförderungsprogramm Fördergelder von insgesamt 686.000 Euro. Die Stimmkreisabgeordnete Carolina Trautner begrüßt die Förderungen, für die sie sich stark gemacht hatte.
Mit den Fördergeldern sollen insbesondere die Innenentwicklungen der jeweiligen Kommunen gestärkt werden „Mit dem Geld erhöhen wir die Lebens- und Aufenthaltsqualität in den Stadt- und Ortskernen“, so Carolina Trautner. „Unser Ziel ist es, lebendige Stadt- und Ortsmitten zu haben. Hier soll Begegnung stattfinden und gleichzeitig kann damit die Fläche geschont werden.“
Dieses Jahr stehen rund 78,2 Millionen Euro für 294 Städte und Gemeinden in Bayern zur Verfügung.
Die Förderungen im Stimmkreis Augsburg-Land-Süd im Einzelnen sind:
Dinkelscherben: Ortskern 350.000 Euro
Fischach: Ortskern 60.000 Euro
Stadtbergen: Stadtkern 30.000 Euro
Wehringen: Ortskern 180.000 Euro
Zusmarshausen: Ortskern 66.000 Euro
„Es freut mich, dass wir heuer 10,8 Millionen Euro für kommunale Hochbaumaßnahmen in der Region erhalten“, sagt die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner. „Der Freistaat Bayern bleibt ein verlässlicher Partner seiner Gemeinden und Landkreise – gerade mit Blick auf den Bau und Erhalt unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen“, so Trautner. „Es ist sehr erfreulich, dass sich auch mein Einsatz für die Projekte gelohnt hat.“
Für den Kommunalen Hochbau stehen in diesem Jahr insgesamt über 1 Milliarde Euro zur Verfügung. Davon stammen 650 Mio. Euro aus dem Kommunalen Finanzausgleich und 360 Mio. Euro aus dem Corona-Sonderinvestitionsprogramm des Freistaats Bayern.
„Bildung bleibt die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Kinder. Mit dieser kräftigen Erhöhung der Zuschüsse wird der Freistaat seiner Verantwortung gerecht, eine ausgewogene Infrastruktur in allen Landesteilen Bayerns zu erhalten“, erklärt Trautner weiter. Gefördert werden vor allem der Bau und die Sanierung von Schulen, schulischen Sportanlagen und Kindertageseinrichtungen. Mit den verfügbaren Mitteln kann der für dieses Jahr gemeldete Bedarf nahezu vollständig gedeckt werden. Die Zuweisungen hat das Bayerische Finanzministerium heute bekanntgegeben.
„Die erheblichen Mittel für den kommunalen Hochbau sind ein fester Bestandteil der kommunalfreundlichen Landespolitik der CSU und des bayerischen Haushalts“, so Trautner. Insgesamt werden die Bezirke, Landkreise, Städte und Gemeinden in diesem Jahr sogar die Rekordsumme von 10,56 Milliarden Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich und 400 Millionen Euro aus dem Corona-Investitionsprogramm erhalten.
Die Fördermaßnahmen im Einzelnen sind:
Landkreis Augsburg: Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung der Via-Claudia-Realschule Königsbrunn zu Schulräumen: 315.000 Euro
Landkreis Augsburg: Umbau, Erweiterung und Sanierung des Gymnasiums Königsbrunn: 856.000 Euro
Stadt Bobingen: Baukostenzuschuss zum Neubau der Kindertageseinrichtung „Kleine Farm“ in Straßberg: 362.000 Euro
Stadt Bobingen: Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Regenbogen“: 116.000 Euro
Stadt Bobingen: Neubau der Kindertageseinrichtung Point IV: 800.000 Euro
Markt Diedorf: Neubau eines Kinderhortes in Anhausen durch Anbau an die Mehrzweckhalle: 200.000 Euro
Markt Diedorf: Erweiterung der Grundschule Diedorf, Außenstelle Anhausen, mit Teilersatzneubau der Sporthalle: 203.000 Euro
Markt Diedorf: Neubau einer Kindertageseinrichtung in Hausen: 400.000 Euro
Markt Dinkelscherben: Ersatzneubau von Freisportanlagen bei der Grund- und Mittelschule sowie der Helen-Keller-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum: 223.000 Euro
Markt Dinkelscherben: Erweiterung der Kindertageseinrichtung Oberschöneberg: 400.000 Euro
Gemeinde Graben: Erweiterung des Kindergartens „Pfiffikus“: 200.000 Euro
Gemeinde Hiltenfingen: Neubau einer Kindertageseinrichtung: 400.000 Euro
Gemeinde Klosterlechfeld: Neubau einer Kindertageseinrichtung, Alpenstraße: 330.000 Euro
Stadt Königsbrunn: Baukostenzuschuss zur Sanierung und Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Zur Göttlichen Vorsehung“: 250.000 Euro
Stadt Königsbrunn: Umbau und Sanierung der König-Otto-I.-Grundschule sowie Umbau und Sanierung des Altbaus zur Erweiterung des Kinderhortes: 904.000 Euro
Stadt Königsbrunn: Umbau und Sanierung der Grundschule Königsbrunn-Süd mit Sporthalle: 1.511.000 Euro
Gemeinde Langenneufnach: Baukostenzuschuss zur Erweiterung des Kinderhauses St. Martin: 500.000 Euro
Gemeinde Langerringen: Neubau einer Kindertageseinrichtung: 400.000 Euro
Gemeinde Langerringen: Umbau und Erweiterung des Kindergartens St. Johannes in Gennach: 230.000 Euro
Gemeinde Mickhausen: Erweiterung der Kindertageseinrichtung St. Wolfgang: 250.000 Euro
Gemeinde Scherstetten: Erweiterung des Kindergartens „Peter und Paul“: 120.000 Euro
Stadt Schwabmünchen: Neubau der Kindertageseinrichtung St. Anna, Römerstraße: 500.000 Euro
Stadt Schwabmünchen: Umbau und Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Don Bosco“ in Schwabegg: 350.000 Euro
Stadt Stadtbergen: Baukostenzuschuss zur Erweiterung der Kindertageseinrichtung St. Oswald: 150.000 Euro
Stadt Stadtbergen: Erweiterung der Kindertageseinrichtung, Reiterweg: 500.000 Euro
Gemeinde Untermeitingen: Umbau der Mittelschule zur Verbesserung der Barrierefreiheit: 70.000 Euro
Gemeinde Wehringen: Erweiterung der Kindertageseinrichtung „Vogelnest“: 120.000 Euro
Markt Zusmarshausen: Erweiterung des Kindergartens „Die kleinen Strolche“ in Gabelbach: 150.000 Euro
Die Bayerische Landesstiftung hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, die statische Sanierung des Dachstuhls und die Außeninstandsetzung der Kapelle Mariä Himmelfahrt in Neuhäder, Markt Dinkelscherben, mit 72.000 Euro zu unterstützen.
Die Gesamtkosten des Projektes werden sich auf insgesamt rund 850.000 Euro belaufen.
Ich freue mich über die positive Nachricht für das Baudenkmal. Die Bewilligung des Zuschusses kann auf die regionale Bedeutung der Kapelle zurückgeführt werden.
Kindern eine Stimme geben und ihre Anliegen mit in den politischen Prozess einzubeziehen - darum ging es der früheren Familienministerin Carolina Trautner bei ihrer Kindersprechstunde im Kindergarten Klosterlechfeld. Die Vorschulkinder des Franziskus- und des Maria Hilf Kindergartens hatten eine Stunde lang Zeit, der Landtagsabgeordneten wichtige Themen und Handlungsfelder mitzugeben!
„Seien es der schonende Umgang mit unserer Umwelt (Vermeidung von Plastik) bis hin zum Wunsch, dass die Erwachsenen weniger aufs Smartphone schauen. Es herrscht eine große Sehnsucht nach Frieden in der Welt und gleichzeitig der Drang, jetzt, wo die Corona-Situation es zulässt, die Freizeit und das Miteinander zu genießen. Die Kinder machen sich Gedanken. Dies beinhaltet die Ausstattung des Spielplatzes genauso wie die Frage, ob wir genügend Wohnraum für Menschen aus der Ukraine bereitstellen können“, fasste Trautner im Anschluss den Austausch mit den Kindergartenkindern zusammen. Sie versprach, die Interessen und Anliegen der Kinder mit in den Bayerischen Landtag zu nehmen. Schließlich seien diese die Zukunft und hätten es verdient, die gleichen Chancen und Perspektiven vorzufinden, wie vorherige Generationen.
Ausdrücklich bedankte sich Trautner bei den Teams beider Kindergärten für die Vorbereitung und den Austausch, den auch Erzieherinnen und Erzieher nutzten konnten, um ihre Anregungen an die Landespolitikerin heranzutragen.
Ausgleich der Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer
Zum ersten Mal in seiner Geschichte geht der Bayerische Landtag auf eine groß angelegte Tour durch den Freistaat und wird am 21. Mai 2022 auch in Augsburg Station machen. Dazu bedient sich Bayerns Parlament eines Oldtimer-Trailers, der zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut wurde. „Ich freue mich, dass der LandTruck in unserer Region Station macht und wir Abgeordnete so mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Es lohnt sich, vorbeizuschauen, denn es gibt viel Infotainment für alle Altersgruppen“, sagt die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner.
Einen ganzen Tag lang wird einiges geboten: Lesungen für Kinder aus dem Kinderbuchroman des Landtags „Die Isar-Detektive“ oder Wissensquiz-Runden zur Demokratie in Bayern, bei denen es etwas zu gewinnen gibt. Und natürlich interessante Talks mit den Stimmkreis-Abgeordneten sowie Landtagspräsidentin Ilse Aigner (oder einem sie vertretenden Landtags-Vizepräsidenten). In einer Fotobox können die Besucher Selfies machen – zum Beispiel am Rednerpult im virtuellen Plenarsaal des Bayerischen Landtags oder vor der Kulisse des Maximilianeums in München.
„Ich freue mich, dass wir Abgeordnete nach zwei Jahren Pandemie wieder unsere Wählerinnen und Wählern unbeschwert treffen und mit ihnen diskutieren können. Der LandTruck ist eine Bühne für die Demokratie und für den Dialog. Unser Parlament verlässt die Landeshauptstadt und kommt zu den Menschen in der Region – das ist die Idee hinter dieser Tour“, so Trautner weiter.
Der im Jahr 1972 in Kalifornien gebaute Airstream-Anhänger wurde vom Bayerischen Landtag erworben und im Jahr 2022 zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut. Er ist 8,80 Meter lang, verfügt über eine vier Meter breite, „aufgeklappte“ und überdachte Bühne und ist mit seiner polierten Aluhülle und der auffallenden rundlichen Form ein glänzender Blickfang.
Ausgleich der Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer
Talent kennt kein Geschlecht! Sowohl Mädchen als auch Jungen stehen attraktive Angebote in allen Bereichen offen.
Niemand muss sich bei der Wahl des Berufs oder des Studienfachs einschränken oder gar von Klischees einengen lassen. Nicht wegen des Geschlechts und auch nicht wegen gesellschaftlicher Erwartungen. Der Girls‘ und Boys‘ Day bietet eine gute Gelegenheit, über den Tellerrand zu blicken!
Ausgleich der Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer
Die Kommunen im Landkreis Augsburg erhalten vom Freistaat Bayern zum Ausgleich von Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer im Jahr 2021 rund 3,8 Millionen Euro. „Der Freistaat Bayern hält in diesen schwierigen Zeiten Wort und gleicht pauschal etwa die Hälfte der Mindereinnahmen bei der Gewerbesteuer aus“, sagt die Landtagsabgeordnete Carolina Trautner.
Insgesamt stehen bayernweit 330 Millionen Euro für die Gewerbesteuerkompensation 2021 zur Verfügung. „Bayern bleibt der verlässliche Partner und die starke Stütze unserer Kommunen. Wir sorgen für Stabilität in den Kommunalfinanzen und erhalten die einzigartige Investitionskraft unserer Kommunen“, ergänzt Trautner.
Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, MdL, hat die Gewerbesteuerkompensation an die bayerischen Kommunen heute bekanntgegeben.
Für das Jahr 2020 hatten die bayerischen Gemeinden zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie einen pauschalen Ausgleich für Rückgänge in der Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt fast 2,4 Milliarden Euro erhalten, davon 1,346 Milliarden Euro vom Freistaat Bayern. Die Forderungen des Freistaats an den Bund, auch für das Jahr 2021 seinen Beitrag zu leisten, wurden leider nicht aufgegriffen.
„Anders als der Bund, der sich aus der Solidarität mit den bayerischen Kommunen verabschiedet hat, leistet der Freistaat auch für das Jahr 2021 seinen Anteil zum Ausgleich der verminderten Gewerbesteuer für die Kommunen“, sagt Trautner.
Für eine schnelle Hilfe wurde bereits am 17. Dezember 2021 eine Abschlagszahlung in Höhe von 200 Millionen Euro ausgezahlt. Für die endgültige Abrechnung wurde nun das Gewerbesteueraufkommen 2021 mit dem durchschnittlichen Aufkommen der von der Corona-Pandemie unbelasteten Jahre 2017 bis 2019 verglichen.
