Kindergesundheit stärken! Vorsorgeuntersuchungen in die Regelfinanzierung aufnehmen!

Das UPlusE-Screening auf peripartale Depression, die „U0“ als Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft - als Beratungsangebot für werdende Eltern - sowie das gynäkologische Vorsorge- und Beratungsangebot für Mädchen zwischen 12 und 17 – Mädchensprechstunde „M1“ – sollten künftig flächendeckend von allen gesetzlichen Krankenkassen angeboten werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sollte zusammen mit dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), dem Berufsverband der Frauenärzte (BVF) und den Krankenkassen die Überführung dieser Projekte in die Regelversorgung begleiten und für die notwendige Finanzierung sorgen. Das UPlusE-Screening - rund 10 bis 15% aller Mütter und 5 bis 10% aller Väter leiden nach der Geburt an einer peripartalen Depression - sowie die in Bayern entwickelte und seit 2024 für Versicherte von mehr als 40 gesetzlichen Betriebskrankenkassen eingeführte Mädchensprechstunde „M1“ sollten ebenso zur Regelversorgung werden wie die „U0“. Denn Prävention ist das Gebot der Stunde!
